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Das Ende von Short-Tail Keywords?

Es besteht kein Zweifel daran, dass kontextbasierte und interaktive Suche durch die stetige Weiterentwicklung an Bedeutung zunehmen wird. Aber was bedeutet das für SEO?

Einerseits müssen wir definitiv die Sprachsuche in den Strategien unserer Webseiten ernsthaft berücksichtigen, da Sprachsuchenoptimierung (Voice Search SEO) die Zukunft in der SEO ist. Dies bedeutet die Verdopplung von qualitativ hochwertigem Inhalt, welcher in einem umgangssprachlichen Stil verfasst ist.

Außerdem müssen wir zwischen getippten und gesprochenen Suchanfragen differenzieren. Als Beispiel, jemand der die Sprachsuche nutzt möchte in den meisten Fällen eine schnelle Antwort mit möglichst präzisen Ergebnissen, wo hingegen der „Tipper“ eher bereit ist, in den Suchergebnissen nach der optimalen Antwort für sein Anliegen zu suchen. In jedem Fall ist es aber wichtig diese Unterschiede zu verstehen, um beide Suchtypen anzusprechen.

Daher gilt es folgende Punkte bei der Entwicklung von Optimierungsstrategien zu beachten:

1. Fokus auf Long-Tail Keywords

Auch wenn ich glaube, dass Short-Tail Keywords niemals ganz verschwinden werden, werden sie in Zukunft eine eher untergeordnete Rolle spielen, angesichts der natürlichen Sprache die in Sprachsuchen verwendet wird. Daher gilt es, den Fokus auf Long-Tail Keywords zu legen. Eine umfassende Keyword-Recherche ist daher unabdingbar.

2. Kontext liefern mit Schema Markup

Machen Sie sich mit Schema Markup vertraut. Dieses HTML Add-on hilft der Suchmaschine den Kontext ihres Inhaltes zu verstehen, was in Folge bedeutet, dass Sie bei den normalen Suchergebnissen besser gelistet sind. Zudem hilft es Ihnen auch, bei spezifischen Suchanfragen über die Sprachsuche ihre Relevanz zu erhöhen.

3. Optimierung der Microdata

Vergewissern Sie sich, dass Brick and Mortar Locations und XML Sitemaps auf ihrer Website für Besucher und Suchmaschinen gut lesbar sind, da Smartphone- und Sprachsuchen-Nutzer meistens genau hinter dieser Art von Information her sind.

4. Erstellung von FAQs

Meistens werden bei der Sprachsuche sogenannte W-Fragen, also Fragen die mit „Wer“, „Wo“, „Was“, „Wann“, „Warum“ und „Wie“ beginnen, gestellt und die Nutzer erwarten Ergebnisse die genau diese Fragen schnell und präzise beantworten. Daher ist es essentiell, eine FAQ Seite zu erstellen und jede Frage mit diesen Adverbien zu beginnen. Um dann auch in den Ergebnissen der Sprachsuche angezeigt zu werden, ist es wichtig die Antworten auf diese Fragen in einem umgangssprachlichen Ton zu schreiben.

5. Keyword Research

Keyword Research Tools wie Rank Tracker ermöglichen die automatische Vervollständigung von Suchanfragen die ein Keyword und eine Wildcard nutzen. Legen Sie ihren Fragen die oben beschriebenen FAQs zugrunde und suchen Sie nach oft gesuchten Long-Tail Keywords, um herauszufinden welche Fragen Sie beantworten sollten.

Wie geht es weiter?

Ich denke, dass die meisten von uns in einer Zeit aufgewachsen sind, in der die Technologie noch nicht mit uns sprechen konnte, weshalb wir mit einem bestimmten Stigma behaftet sind, wenn es um das Sprechen mit dem Smartphone außerhalb des Telefonierens geht. Aber laut Google, haben die jüngeren Generationen nicht mehr dasselbe Problem und die meisten fühlen sich technisch versiert, wenn sie ihre Fragen der Sprachsuche stellen. Sie nutzen sie um sich zu orientieren, um jemanden anzurufen oder sogar um sich bei ihren Hausaufgaben helfen zu lassen. Und natürlich haben diese Generationen auch keine Hemmungen, in der Anwesenheit von anderen die Sprachsuche zu benutzen.

Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass die Sprachsuche definitiv im Kommen ist und es nachteilig wäre diesen Trend in der SEO-Branche zu ignorieren. Es wird Zeit, dass wir aufhören uns nur mit textbasierten Suchanfragen zu beschäftigen, sondern damit anfangen uns auch über Optimierung für sprachgesteuerte Suchanfragen zu unterhalten.

Denn ohne Zweifel ist die Zukunft dialogorientiert.